Der aktuelle Hype um E-Books
Obwohl die Idee der digital verfügbaren Bücher bereits zu Beginn der 70er-Jahre entstand, erleben E-Books erst heute einen regelrechten Boom. So erscheinen heute immer mehr literarische Werke sowohl in gedruckter, als auch digitaler Form, um möglichst allen Lesern gerecht werden zu können.
Nachdem Adobe 1993 das PDF-Format entwickelt hatte, glaubten viele Menschen an das Ende der traditionellen Bücher. Aus diesem Grund fokussierten sich zahlreiche Verlage auf die digitale Publikation ihrer Werke und setzten große Hoffnungen in das neuartige Medium E-Book.
Entgegen der allgemeinen Annahme konnte sich das E-Book vorerst jedoch nicht durchsetzen, da die Mehrheit der leidenschaftlichen Leser an den traditionellen Büchern festhielt. Da die meisten Menschen vorzugsweise auf dem Weg zur Arbeit oder vor dem Einschlafen lesen, erwies sich das E-Book als wenig praktikabel, schließlich nehmen nur die wenigsten Literatur-Freunde einen Laptop mit zur Arbeit oder mit ins Bett. Ein kleines Taschenbuch erwies sich für solche Situation als weitaus handlicher, sodass E-Books anfangs überwiegend belächelt wurden.
Im Jahre 2003 stoppte die US-amerikanische Buchhandelskette Barnes & Noble den Verkauf von E-Books. Kurz darauf stellte Gemstar die Produktion des RocketBook, das den weltweit ersten E-Book-Reader darstellte, ein, wodurch der Hype um E-Books ein jähes Ende nahm.
So gerieten E-Books schon wieder in Vergessenheit und spielten für den Buchhandel überhaupt keine Rolle mehr. Ausschließlich das Internet-Versandhaus Amazon hatte das enorme Potential der E-Books erkannt und brachte daher 2007 das sogenannte Kindle auf den Markt. In einem eigens dafür eröffneten Shop können Freunde des Kindles mittlerweile fast alle Titel der Bestsellerliste der New York Times auf dem innovativen E-Book-Reader lesen.
Nachdem bereits das erste Kindle-Modell reißenden Absatz fand, stellte Amazon im Februar diesen Jahres den Nachfolger des mittlerweile legendären Kindles der Öffentlichkeit vor. Trotz des großen Erfolgs ist dieser beliebte E-Book-Reader bisher ausschließlich in den USA verfügbar, sodass sich Freunde des digitalen Buches hierzulande noch gedulden müssen. Gerüchten zufolge soll die Markteinführung des Kindles in Deutschland jedoch noch diesen Herbst im Rahmen der Frankfurter Buchmesse stattfinden.









Dann wollen wir doch mal hoffen, dass zur Jahresmitte bzw. vllt. zum Jahresende das Kindle DX und nicht das Kindle 2 Deutschland erreicht. Wenn überhaupt. Bin da aber auch sehr positiv eingestellt!
Einzelne Ebooks finde ich ja recht interessant, aber längere Texte finde ich, kann man nichtwirklich auf dem PC anschauen. Aber das ist ja eigentlich bei jedem anders.
Im Laufe der Jahre hat sich bei mir im Punkt Lesegewohnheiten einiges geändert, so verstaubt so manches teuere Nachschlagewerk in den Regalen, während die oft kostengünstigere elektronische Variante bevorzugt wird. Das Buch aus Papier oder eben die Zeitschrift wird wohl nie ganz abgelöst werden, da ich mir nicht vorstellen kann einen e-krimi am PC zu lesen, aber Sachbücher und Fachmagazine werden sich mehr und mehr durchsetzen.
Noch gegen Anfang der 80er Jahre konnte ich mir übrigens auch nicht vorstellen, dass es eines Tages CD’s und Computer für fast jeden Privatmenschen geben wird. Warten wir es einfach mal ab und freuen uns auf eine überraschende Zukunft.
Also ich stelle mir ein längeres lesen von E-Books auf dem Reader auch sehr schwer vor, bzw. anstrengend mit Sicherheit. Aber jedem das seine. Nett aussehen tun Sie ja ..die Reader.
Also ansich sind ja eBooks ne feine sache und auch die eBook Reader sehen irgendwie spacig aus aber so richtig kann ich mir noch niht vorstellen, dass diese Dinger die Zeitschriften von heute ablösen können. Das Problem ist auch, den Reader muss man jedesmal mitschleppen und billig sind die ja auch nicht, soweit ich mitbekommen habe
E-books sind eine super Sache. Bis jedoch die breite Akzeptanz gefunden ist - das wird wohl noch dauern, aber sie wird kommen…
Die eBooks sind ja jetzt auch erst richtig “berühmt” geworden, weil es auch immer mehr gute eBook-Reader gibt.
Früher war die Technologie für diese Reader noch nicht so gut und erst heute sind sie handlich und bezahlbar.
Also früher habe ich nie viel von eBooks gehalten, weil es im Internet ja auch viele unseriöse eBooks und eBook-Anbieter gibt.
Bei ebay werden ja immer jede Menge eBooks verkauft, wo dann der “Reichtum in 5 Minuten” versprochen wird.
Aber mit den neuen eBook-Readern wird das Ganze für viele Leute sehr interessant, weil man dann ganz einfach unterwegs lesen kann.
Ich finde die neuen eBook-Reader toll.
Habe mir selber schon einen angeschafft und bin sehr zufrieden. Es macht Spaß und ist sehr angenehm unterwegs zu lesen.
Ich kann meinen Reader überall hin mitnehmen.
Also ich finde die E-Books klasse. So kann ich unterwegs deutlich mehr Bücher ganz einfach transportieren. Nur wenn ich einmal abends im Bett lesen möchte greife ich noch zum “klassischen” Buch.
In Zukunft wird sich wohl ein Großteil der Bücher in den kleinen Readern finden.
Ich finde E-Book Reader auch wirklich eine klasse Möglichkeit E-Books und Fachartikle zu lesen. Die Umsetzung des Kindles spricht mich hierbei auch am meisten an.
Die Technologie an sich ist schon eine prima Sache. Also für Wörterbücher, Lexika usw. finde ich E-Books optimal. Ich wollte mir aber, ehrlich gesagt, nicht einen Krimi o.ä. als ein E-Book durchlesen. Überhaupt finde ich es schön, neben der PC-Maus auch mal ein echtes Buch in den Händen zu halten.
[...] Bereits seit 1971 gibt es das nicht-kommerzielle Project Gutenberg, welches sich zum Ziel gesetzt hat, rechtefreie Literatur in digitaler Form kostenlos anzubieten. Dabei ging es zunächst nur um das Anbieten in unstrukturiertem Textformat, weswegen man kaum von „E-Books“ sprechen konnte. Erst in jüngster Zeit halten dort auch typische E-Book-Formate wie Plucker Einzug. Im deutschen Projekt Gutenberg-DE werden einige Texte zudem auch als Handybuch zur Verfügung gestellt. Der „E-Book-Hype“ [...]
Ich fürchte, mit der Zeit wird das Gedruckte nach und nach von der Oberfläche verschwinden. Das wäre schon schade, denn ich finde zwar eBooks eine super Erfindung und einen E-Book-Reader sehr praktisch. Hier vor allem für sehr umfangreiche Nachschlagewerke - diesen beanspruchen schließlich auch ihren Platz! Aber auf das Rascheln der Zeitung beispielsweise wollte ich dann doch nicht verzichten.
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