Sämtliche in Deutschland verlegten Bücher, Musiknoten und kartographischen Werke unterliegen der Buchpreisbindung, die in erster Linie dem Schutz kleinerer Verlage dienen soll. So müssen sich sowohl Buchimporteure, als auch Verleger auf einen Verkaufspreis für ihre Produkte festlegen. Auf diese Art und Weise können sich selbst kleinere Verlage in der harten Welt des Buchhandels behaupten, schließlich unterliegen alle literarischen Erscheinungen der Buchpreisbindung.
Im Gegensatz dazu existiert in vielen anderen Ländern, wie zum Beispiel Großbritannien oder den USA, eine solche gesetzliche Regelung nicht, wodurch die Verlage den Preis ihrer Bucherscheinungen jederzeit variieren können. …
Obwohl E-Books eine Vielzahl an Vorteilen mit sich bringen, stehen viele Menschen diesem noch recht jungem Medium sehr skeptisch gegenüber. Schließlich vermittelt ein gedrucktes Buch ein gewisses Gefühl von Vertrautheit und Gemütlichkeit, das passionierte Leser auf keinen Fall missen möchten. Dies ist ein Irrglaube. Wer einmal ein E-Book-Reader im liegen in der Hand hatte, wird sofort von mindestens einem der Vielen Besonderheiten überzeugt sein. Es ist eine echte Wohltat ein “Buch” mit nur einer Hand lesen zu können. Und das über mehrere Stunden.
Auch eingeschworene Leseratten sollten dem E-Book eine Chance …
Obwohl die Idee der digital verfügbaren Bücher bereits zu Beginn der 70er-Jahre entstand, erleben E-Books erst heute einen regelrechten Boom. So erscheinen heute immer mehr literarische Werke sowohl in gedruckter, als auch digitaler Form, um möglichst allen Lesern gerecht werden zu können.
Nachdem Adobe 1993 das PDF-Format entwickelt hatte, glaubten viele Menschen an das Ende der traditionellen Bücher. Aus diesem Grund fokussierten sich zahlreiche Verlage auf die digitale Publikation ihrer Werke und setzten große Hoffnungen in das neuartige Medium E-Book.
Entgegen der allgemeinen Annahme konnte sich das E-Book vorerst jedoch nicht durchsetzen, …
Der Print-Killer macht sich gut: Seit dem Verkaufsstart vor beinahe zwei Monaten hat Amazon rund 300.000 Einheiten vom Kindle 2 unter die Leute bringen können. Das entspricht dem Doppelten von dem, was seinerzeit sein Vorgänger in dieser Zeit absatzmäßig leisten konnte. Insgesamt brachte es der Kindle 1 auf 500.000 Käufer. Durch den Verkauf des neuen Geräts konnte Amazon also einen Umsatz von rund 108 Millionen Dollar (bei einem Stückpreis von 359 Dollar - portofrei!) generieren. Gut gemacht. Vielleicht wird 2009 tatsächlich das Jahr des E-Books - mal sehen. Wobei…
Die Frage …
Elektronische Lesegeräte sind im kommen. Sony veröffentlichte seinen Reader im März in Deutschland, Amazon lässt den überarbeiteten Kindle von Stephen King vorstellen und möchte noch dieses Jahr den deutschen Markt erobern. Konkurrenz bekommen die Global-Player durch eine Berliner Schmiede, die mit Txtr ebenfalls ein Lesegerät mit E-Paper-Technologie ankündigt. Für Aufregung sorgt auch die Bestätigung, dass Amazon eBooks auch für Smartphones anbieten wird.
Noch im dritten Quartal 2009 - also noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft - will ein Lesegerät aus Berlin Kunden von den Vorteilen der elektronischen Tinte überzeugen. Der TxtrReader …